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Babyphone Kaufberater

Babyphone: Maximale Sicherheit für einen ruhigen Schlaf

Erstaustattung für ein Baby: Windeln, Schnuller, BabyphoneMitte der 80er Jahre kam es in Mode - das Babyphone. Mit einem zuverlässigen Babyphone kannst du dir problemlos eine ruhige Minute gönnen. Ein gutes Babyphone dient zur Kindersicherheit, wenn es sich zum Beispiel zum Schlafen in einem anderen Raum befindet.
In unserer Babyphone Kaufberatung bieten wir dir verschiedene Modelle an. Mittlerweile sind diese so weit entwickelt, dass manche neben Bewegungsmelder und Walkie-Talkie-Funktion sogar mit einer Kamerafunktion ausgestattet sind, damit du dein Baby nicht nur akustisch, sondern auch visuell überwachen kannst. Für Hörgeschädigte gibt es Babyphones mit Vibrationsalarm. Das Babyphone gehört damit ohne Zweifel zur guten Erstausstattung verantwortungsvoller Eltern. Damit du nicht bei dem großen und schier unüberschaubaren Babyphone-Angebot den Überblick verlierst, helfen wir dir deinen Babyphone-Testsieger zu finden.

Warum sollte ich mir ein Babyphone anschaffen?

Das Babyphone hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem tollen Helfer für Eltern entwickelt. Es sorgt für eine konstante Leitung zum Nachwuchs, wenn sich dieser nicht im gleichen Zimmer wie die Eltern aufhält. Sollte das Kind quengeln oder gar weinen, hörst du dies über das Babyphone und kannst nachsehen, ob im Kinderzimmer alles in Ordnung ist. Somit bekommst du mit, wenn dein Baby aufwacht bzw. Hunger oder vielleicht eine volle Windel hat.

Wie funktioniert ein Babyphone?

Babyphone ElterneinheitEs besteht in der klassischen Variante aus einem Sender und einem Empfänger. In diesem Fall gibt es eine Babyeinheit und eine Elterneinheit. Manche Babyphones funktionieren ähnlich wie ein „Walkie Talkie“ in beide Richtungen. Sprich: Du kannst über eine gewisse Distanz dein Kind auch via Babyphone beruhigen oder in den Schlaf singen, ohne direkt neben ihm zu stehen.

In unserem Babyphone-Vergleich informieren wir dich darüber, ob du lieber ein Modell das nur einseitig die Geräusche des Babys an den Empfänger überträgt oder ein Modell, bei dem auch du mit deinem Baby sprechen kannst wählen solltest.
Der Vorteil an einem Babyphone ist, dass über Funk auch leise Geräusche deines Kindes erfasst und an dich übertragen werden. Du hörst dann an der Elterneinheit, wie sich das Baby gerade verhält, ob es unruhig ist, weint oder schreit. Dadurch bist du in deinen Handlungen flexibel, unabhängig und brauchst nur dann auf dein Baby zu reagieren, wenn du es für angemessen hältst. Die Sensibilität des Geräts ist meist einstellbar, kann aber von Hersteller zu Hersteller variieren.

Digitale vs. analoge Übertragung

Eine oft gestellte Frage beim Kauf von einem Babyphone ist, welchen Verbindungstyp die Eltern wählen sollen. Bei Babyphones besteht die Möglichkeit ein analoges oder ein digitales Gerät zu kaufen.

  • Analoges Signal: Viele Eltern machen sich Sorgen über möglichen “Elektrosmog”, der bei der Übertragung von einem analogen Funksignal entstehen kann. Natürlich soll das Neugeborene nicht sofort damit belastet werden. Das Babyphone ist ja schließlich sehr häufig in der Nähe des Babys und funkt pausenlos ein Signal an die Elterneinheit. Viele Hersteller haben die Geräte deshalb von innen mit Kupfer beschichtet, um das elektromagnetische Feld, also die Strahlungsintensität, bei den Geräten so gering wie möglich zu halten. Bei analogen Geräten kann es zu Störungen durch andere Geräte in der Nähe kommen. So kam es schon des Öfteren vor, dass man statt des eigenen Kindes das des Nachbarn gehört hat. Das geschieht, weil diese oder andere Funkgeräte auf der gleichen Frequenz funken.

  • Digitale Babyphone-Modelle verzichten auf diese Art von Funkwellen. Deshalb raten wir zu Geräten, die mittels DECT-Technologie (welche den heutigen Funkstandard darstellen) eine sichere, störungsfreie, digitale Verbindung herstellen. Digitale Geräte sind nicht nur abhörsicherer als analoge Babyphones, sondern bieten auch eine bessere Sprachqualität – ohne Rauschen und ohne Fremdgeräusche in der Leitung. 

Wie ist die Reichweite eines Babyphones?

Babyphone im Vordergrund, im Hintergrund entspannte Eltern Da es Babyphones mit verschiedenen Reichweiten gibt, erlauben dir manche Modelle mit großer Babyphone-Reichweite sogar auch mal das Haus zu verlassen und sich in der Nähe aufzuhalten, ohne dass das Signal abbricht. Du kannst also unbesorgt im Nebenraum schlafen, fernsehen oder lesen. Auch ein entspannter Abend auf dem Balkon oder Wäsche waschen ist kein Problem. Das alles ist mit einem guten Babyphone möglich.

Ein Babyphone mit digitaler Übertragung ist das ideale Gerät, wenn es um Zuverlässigkeit und Störungssicherheit geht. Das belegen viele Eltern aufgrund ihrer Babyphone Kunden-Tests. Mit einer Reichweite von 330 m im Außenbereich kannst du dich auch einmal außerhalb der Wohnung mit dem Empfänger bewegen und dennoch sicher sein, dass du dein Baby jederzeit gut hörst. Die Reichweite wird oftmals für optimale Bedingungen (draußen mit ungestörter Sicht) angegeben. Dicke Wände und Decken können die Reichweite deines Babyphones verringern. Günstige Modelle haben zum Beispiel nur eine Reichweite von weniger als zehn Metern. Damit ist ein Nachmittag im Garten schonmal nicht möglich. Vor allem eine einfache Bedienung sollte dir das Babyphone bieten. Zudem sind Grundfunktionen wie Nachtlicht und Temperatursensor wünschenswert. NUK Babyphones und Philips Avent Babyphones gibt es in der Regel mit digitaler Übertragung.  

Wo soll ich mein Babyphone aufstellen?

Beide Teile sind mobil und können genau dort aufgestellt werden, wo du möchtest. Die Babyeinheit, welche meist auch kabellos ist, sollte mit mindestens einem Meter Abstand im Kinderzimmer bzw. in der Nähe deines Babys platziert werden. Bei einem Gerät mit Kamerafunktion sollte dieses so ausgerichtet sein, dass du dein Kind bestmöglich im Blick hast. Die Elterneinheit kannst du flexibel wie ein Smartphone mit dir tragen. Oder du stellst es einfach neben dein Bett, auf das Bügelbrett oder den Schreibtisch. Achte darauf, dass das Babyphone immer eingeschaltet und aufgeladen ist, wenn du es in Betrieb nimmst. Ein fast leerer Akku könnte zum Problem werden und die Dauerleitung zu deinem Kind früher unterbrechen als dir lieb ist.

Wie lange nutzt man ein Babyphone?

Bis zu welchem Alter deines Kindes das Babyphone noch zum Einsatz kommen soll, entscheidest nur du. In der Regel kann es aber abgeschafft werden, wenn das Kind selbstständig aus seinem Bett heraus und zu den Eltern kommen kann. Manche Eltern nutzen das Babyphone trotzdem weiterhin noch, gerade wenn das Schlafzimmer der Eltern weiter entfernt von dem des Kindes ist.

Das klassische Babyphone

Video-Nanny: Babyphone mit KameraDie klassische Variante überträgt per Funksystem die Geräusche des Senders (Babyeinheit) an den Empfänger (Elterneinheit). Beide Einheiten sind mobil und lassen sich dadurch problemlos überall aufstellen, wo du dein Kind gerade überwachen möchtest. Die meisten Geräte verfügen über verschiedene „Intensitätsstufen“, sodass du einstellen kannst, ob du bereits dann informiert werden willst, wenn dein Baby nur leise im Schlaf vor sich hin quengelt oder erst wenn es richtig weint.
Manche Eltern stellen die Stufe so ein, dass sie nur dann etwas über das Babyphone hören, wenn das Baby sich lautstark äußert und tatsächlich nach den Eltern „ruft“. Hier bedarf es aber schon einer gewissen Erfahrung und einer guten Kenntnis über die Verhaltensweisen des Kindes.
Wenn ihr zum ersten Mal Eltern werdet, sollte das Babyphone am Besten so sensibel wie möglich programmiert werden. Viele Babyphone-Modelle geben auch dann ein akustisches Signal ab, wenn die (Funk-) Verbindung abbricht.

Babyphone mit Kamera

Es gibt mittlerweile einige Babyphone Modelle, bei denen du dich via Bildschirm vergewissern kannst, dass es deinem Baby gut geht. Verschiedene Kameramodule können an das Babyphone angeschlossen werden, damit du dein Kind auch über eine räumliche Distanz im Blick hast. Die Lichtverhältnisse bestimmen, ob ein Farb- oder Monochrom-Bild ausgegeben wird. Vor einiger Zeit hagelte es von mehreren Seiten Kritik an solchen Kameras, da das Baby für die Kameraüberwachung via Video-Babyphone auch beleuchtet werden muss und dadurch beim Schlafen gestört werden könnte. Deshalb sind die Hersteller dazu übergegangen die Beleuchtung zu minimieren bzw. auf Infrarot-Beleuchtung umzustellen. Bei einigen Geräten schaltet die Kamera in einen Ruhemodus, sobald keine große Regung im Beistellbett festgestellt werden kann. Diese Funktion bieten dir unter anderem das Angelcare Babyphone sowie das Audioline Babyphone.
Wenn du mehrere Kinder in unterschiedlichen Räumen überwachen möchtest, kannst du dir ein Video-Babyphone zulegen, welches mit mehreren Kameramodulen verbunden werden kann. Beachte jedoch, dass die Reichweite eines Babyphones mit Kamera in der Regel geringer ist als die eines klassischen Babyphones.

Hinweis: Zur Erstausstattung gehören unter anderem auch eine Wickelkommode - schau doch mal bei unserem Kaufberater vorbei. Ein Kinderwagen und eine Wickeltasche sind außerdem wichtig.

Babyphone App

Das Smartphone und Tablet kann heutzutage überall eingesetzt werden – warum also nicht auch als Babyphone? Du lädst eine App herunter, installierst diese auf deinem Handy oder Tablet und legst dieses mit der gestarteten App als Sender in die Nähe deines Kindes. Sobald sich etwas im Kinderzimmer tut, tätigt die App einen Anruf bzw. stellt eine Leitung zu einem anderen Smartphone her, über die du dann Kontakt zu deinem Kind aufnehmen kannst. Der Vorteil: Dank Mobilfunk nahezu unbegrenzte Reichweite. Als nachteilig ist jedoch die benötigte Internetverbindung zu nennen.

Worauf muss ich beim Babyphone-Kauf achten?

Babyphone mit KamerafunktionDie Technik der verschiedenen Babyphone Modelle hat sich in den letzten Jahren so weit entwickelt, dass es Modelle mit den unterschiedlichsten Funktionen gibt. Vielleicht hast du Eltern im Familien- und Bekanntenkreis, die dir weitere wichtige Tipps geben können, auf was du beim Kauf eines Babyphones auf jeden Fall achten solltest. Wenn du schon länger auf der Suche nach einem Babyphone bist, dann sind dir sicher die Hersteller Angelcare und Audioline ein Begriff. Zu den Babyphone-Herstellern zählen außerdem NUK, Philips, Babymoov, Reer, VTech und Samsung (SEW). Doch nun zu den wichtigsten Kriterien:

Preis - Hier macht sparen keinen Sinn

Häufig ist man auf Schnäppchenjagd und möchte das möglichst günstigste Produkt erwerben, das aber natürlich alle Ansprüche erfüllt. Wenn du das Babyphone wirklich nur selten einsetzen willst, genügt hingegen ein einfaches Gerät ab 20€. Für einen gelegentlichen Einsatz kommen auch Babyphone Apps in Frage, diese gibt es zum Download für wenige Euros im App oder Play Store. Ansonsten solltest du mit Preisen bis zu 100€ kalkulieren. Je nachdem, wie viele Features du zusätzlich wünschst, geht der Preis dann noch entsprechend in die Höhe. Ein Video-Babyphone ist zudem teurer als ein klassisches Gerät.

Welche Zusatzfunktionen sind sinnvoll?

Die Babyphone-Hersteller versuchen sich natürlich alle zu übertreffen und werdende Eltern mit guten Geräten zu beeindrucken. Wie nützlich diese Zusatzfunktionen für dich sind, das bleibt deiner eigenen Meinung überlassen. Manche Geräte werden beispielsweise mit der Zusatzfunktion einer Gegensprechmöglichkeit ausgestattet, was bedeutet, dass du mit der Elterneinheit dein Kind über die Distanz nicht nur hören, sondern auch mit ihm beruhigend sprechen oder ihm sogar etwas vorsingen kannst. Diese Funktion wird in den Produktbeschreibungen der Geräte oft als „umgekehrte Tonübertragung“ beschrieben. Viele besitzen auch die Funktion verschiedene Schlaflieder laufen zu lassen und dein Kind damit zu beruhigen.

Ladestation oder Batterie?

Wie alle anderen Elektrogeräte muss auch das Babyphone immer mit ausreichend Power versorgt sein, damit es ordentlich funktionieren kann. Ob du ein Gerät mit Ladefunktion oder ein Modell mit Batterien möchtest, liegt bei dir. Bei batteriebetriebenen Babyphones musst du natürlich immer an den Kauf von Batterien denken und solltest stets kontrollieren, ob der Ladezustand der Batterien für den Einsatz reicht. Einige Geräte schalten sich erst bei einem gewissen Geräuschpegel ein, das spart Batterien. Ein Modell mit Akku und Ladekabel ist da eher zu empfehlen. Das musst du zwar auch immer rechtzeitig aufladen – aber eine Steckdose hat man ja so gut wieder überall zur Hand. Zudem kann es auch verwendet werden, wenn es gerade noch am Laden ist.

Tipp: Lege eine bestimmte Zeit am Tag fest, zu der du den Akku regelmäßig auflädst oder zumindest überprüfst. Dann steht der sicheren Überwachung seitens Stromversorgung nichts mehr im Wege. Oder du greifst einfach gleich zu einem Babyphone, welches dauerhaft ans Stromnetz angeschlossen wird. Allerdings verbrauchen solche Geräte auf Dauer mehr Strom als akku- oder batteriebetriebene und sind weniger flexibel.

Babyphone Test bei Stiftung Warentest

Auch die Stiftung Warentest hat im April 2015 die beliebtesten Geräte getestet und einen eigenen Babyphone Testsieger gekürt. Das Fazit des Babyphone Tests lautet: kein Gerät ist perfekt! Die klassischen Modelle hielten in puncto Reichweite nicht was sie versprachen. Bei den Überwachungsgeräten mit Kamera überzeugten die Bilder meist nicht besonders von der Qualität her. Daher gilt hier: Lieber zweimal hinschauen vor dem Kauf!

Die wichtigsten Kaufkriterien bekommst du in diesem Video noch einmal zusammengefasst:

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