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Espressomaschine Kaufberater

Espressomaschine - Der kleine Schwarze für Zwischendurch

Die einen lieben ihn, die anderen können gut auf ihn verzichten - der Espresso. Gerade nach dem Essen ist der kleine, starke, schwarze Kaffee für viele ein Muss. Wer nicht nur im Restaurant oder in der Stadt in den Genuss kommen möchte, sollte über die Anschaffung einer Espressomaschine nachdenken. Diese haben einen Pumpendruck von 9-15 bar. Die Produkte aus unserem Espressomaschine-Vergleich haben durchweg 15 bar mit im Gepäck. Der Pumpendruck entscheidet über das Aroma und den Geschmack des Kaffees. Entscheidend ist dabei der in der Brühkammer herrschende Druck. Welche Siebträgermaschine sich für deine Ansprüche eignet, findest du in unserer Espressomaschine Kaufberatung heraus.

Wie funktioniert eine Espressomaschine?

EspressomaschineDie gemahlenen Kaffeebohnen werden in einen Siebträger (ein schweres, längliches Handstück mit einem Sieb und einem Ausfluss darunter) gefüllt. Danach wird das fein gemahlene Pulver mit einem Tamper fest gedrückt. Dieser sieht aus wie ein Stempel und ist manchmal auch an der Kaffeemühle angebracht. Der Tamper dient zum Verdichten des Kaffeepulvers (bzw. Kaffeemehls) und ist daher zur Herstellung des optimalen Espressos unerlässlich. Der Boiler im Inneren der Maschine sollte so beschaffen sein, dass er temperaturbeständig ist. Dies ist nämlich eine Grundvoraussetzung für guten Espresso. Kolbenkaffeemaschinen hingegen sind mit einer manuellen Brühgruppe ausgestattet. Sie funktionieren ebenfalls über einen Siebträger, der Espresso fließt aber erst mit herunterdrücken des Hebels durch den Siebträger.

Einkreis- oder Zweikreissystem?

Zudem musst du dich zwischen einem Einkreis- und Zweikreissystem entscheiden. Der Unterschied liegt darin, dass du bei einem Einkreissystem, wie der Name schon sagt, dir nur eine Einheit zur Verfügung steht, mit der du entweder Dampf oder Kaffee herstellen kannst. Beides gleichzeitig funktioniert bei diesen Geräten nicht. Daher eignen sie sich besonders für ausschließliche Espressotrinker. Diese Maschinen haben ein kleinen Boiler, der die Dampflanze und den Siebträger direkt speist.
Bei einem Zweikreissystem verfügt die Espressomaschine über einen Wärmetauscher. Der größere Boiler wird in diesem Fall zur Dampfentnahme und zum Erhitzen des Wassers für den Wärmetauscher verwendet. In diesem Verfahren wird Frischwasser für die Kaffeezubereitung verwendet. Durch die zwei Kreisläufe kann gleichzeitig Dampf und heißes Wasser hergestellt werden.
Welcher Espresso Kaffee letztendlich in die Maschine wandert, ist jedoch Geschmackssache. Es gibt sowohl stärkere als auch milde und bekömmliche Sorten. Da heißt es oftmals durchprobieren.

Hinweis: Kleine Espressokocher gibt es auch für den Herd. Diese stellen jedoch lediglich einen Mokka her, also einen Espresso ohne Crema. Sie sind eine wesentlich günstigere Alternative.

Für wen eignet sich eine Espressomaschine?

Eine Kaffeemaschine haben viele Zuhause, manche schwören auch auf einen Kaffeevollautomaten, welcher die gängigsten Heißgetränke in einem Gerät vereint. Wenn du jedoch ein Espresso-Liebhaber bist, wird dir der 25 ml große Kaffeegenuss aus einem herkömmlichen Vollautomaten geschmacklich vielleicht nicht genügen.

Du magst es traditionell? Dann muss es natürlich eine italienische Espressomaschine sein. Mit dieser kannst du verschiedene Einstellungen ausprobieren. Der Mahlgrad lässt sich bei Espressomaschinen mit Mahlwerk oftmals verstellen. Auch die Kaffeeart, die Wassermenge und Brühtemperatur lassen sich mit einer manuellen Espressomaschine auf dich persönlich abstimmen - etwas Übung vorausgesetzt. Um den Brühdruck zu erzeugen, muss hier ein Handhebel betätigt werden. Wenn du gerne zum Kaffee-Profi werden willst, legen wir dir einen Barista-Kurs ans Herz.

Tipp: Die Espressotasse sollte vor dem Einfüllen des heißen Getränkes immer vorgewärmt werden. Entweder verfügt dein Espressomaschine Testsieger über eine Tassenvorwärmfunktion oder du kannst die Tasse selbst kurz mit heißem Wasser anwärmen.

Espresso Vollautomat vs. Espresso Kaffeemaschine

Was ist die beste Espressomaschine?

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Denn die Kaufentscheidung hängt von mehreren Faktoren ab.

Typ

Espresso Vollautomat

Espresso Siebträgermaschine

Vorteile

  • teilweise vollautomatische Reinigung
  • für größere Familien geeignet
  • vollautomatische Bedienung
  • günstiger in der Anschaffung
  • Spezialisierung auf Espresso
  • gewisses Feeling bei der Zubereitung
  • auch für einen Singlehaushalt geeignet

Nachteile

  • teurer, bietet dafür aber mehr Auswahl für Getränke
  • bei nicht automatischer Reinigung gestaltet sich diese sehr zeitintensiv
  • nicht immer mit Mahlwerk ausgestattet (evtl. Kaffeemühle notwendig)
  • reinigungsintensiv
  • Cappuccino macht mehr Aufwand und Arbeitsschritte nötig

Was muss ich beim Kauf einer Espressomaschine beachten?

EspressobohnenHier noch einmal die einzelnen Punkte detaillierter ausgeführt:

Preis

Bei Vollautomaten liegt dieser in der Regel höher, da damit mehrere Getränke zubereitet werden können und das Ganze, wie der Name schon sagt, vollautomatisch. Siebträgermaschinen kommen da schon deutlich günstiger daher. Maschinen für den Hausgebrauch bekommt man schon für 100-200€. In der Gastronomie können die Anschaffungskosten aber schon mal schnell in den vier- bis fünfstelligen Bereich hochschnellen.

Reinigung

Auch hier musst du bei den Vollautomaten selten selbst Hand anlegen. Die Reinigung wird von dem Gerät übernommen. Die Ablaufschublade und der Auffangbehälter für das gebrauchte Kaffeepulver müssen jedoch noch manuell geleert werden. Die manuellen Espressomaschinen hingegen brauchen mehr Aufmerksamkeit bei der Reinigung. Die Siebträger sollten am Ende des Tages gut ausgewaschen werden. Auch die Milchschaumdüse bedarf gesonderter Pflege. Beim Komprimieren des Kaffeemehls kann auch schon mal etwas daneben gehen. Hier sollte immer ein Lappen zur Hand sein. Wichtig ist, dass die Teile gut und einfach zu erreichen und zu reinigen sind. Damit du am Ende des Tages nicht noch viel Zeit mit Putzen verbringen musst.

Geschmack

Sowohl der Espresso aus dem Vollautomaten, als auch der Kaffee aus der Siebträgermaschine versprechen exzellenten Geschmack. Die manuelle Maschine hat jedoch den Vorteil des gewissen Feelings bei der Zubereitung. Zum perfekten Geschmack gehört aber noch mehr: Die Auswahl der Kaffeebohnen, der Brühdruck, Mahlgrad sowie die Brühtemperatur sind ebenfalls entscheidend.

Handling

Beim Vollautomaten passiert alles auf Knopfdruck und du musst dir die Hände nicht schmutzig machen. Das sieht bei den Gegenstücken dazu jedoch etwas anders aus. Für die Herstellung eines Cappuccinos ist mehr Aufwand nötig. Der Milchschaum muss nämlich mit der “Dampflanze” selbst aufgeschäumt werden. Auch das Mahlen des Kaffeemehls und Komprimieren desselben ist eine Kunst für sich. Der Siebträger darf nämlich nicht zu voll gemacht werden. Zudem sollte die Bedienung der Maschine einfach und die Aufheizzeit kurz sein.

Mahlwerk

Espresso Der Vollautomat hat dieses schon direkt mit an Bord. Dasselbe gilt für einige elektrische Espressomaschinen. Andernfalls musst du jedoch noch ein zusätzliches Mahlwerk kaufen. Daran solltest du übrigens nicht sparen! Denn was bringt dir eine teure Espressomaschine, wenn der Kaffee unzureichend gemahlen ist? Du kannst selbstverständlich auch bereits gemahlenes Kaffeepulver kaufen oder dieses mit einer elektrischen Kaffeemühle selber mahlen.

Fazit

Sowohl ein Vollautomat als auch eine Siebträgermaschine erfüllen in den meisten Fällen die hohen Ansprüche ihrer Käufer. Beide sind aber recht pflegeintensiv und müssen täglich gereinigt werden, um eine reibungslose und hygienische Nutzung zu gewährleisten. Die Investition in einen Vollautomaten lohnt sich jedoch eher für etwas größere Familien. Eine Espressomaschine als Siebträger reicht hingegen auch schon für eine Person.

Auch Kapselmaschinen bereiten mit einem hohen Pumpendruck schnell einen Espresso zu, ob dieser jedoch geschmacklich mit dem einer speziellen Espressomaschine mit Bohnenkaffee mithalten kann, ist selbstverständlich Geschmackssache.

Espressomaschine - FAQ

Hier beantworten wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema Espressomaschine.

Wer hat die Espressomaschine erfunden?

Erste Versuche eine Espressomaschine herzustellen gab es schon lange bevor das erste Patent 1884 von Angelo Moriondo angemeldet wurde. Er gilt als der Erfinder der Espressomaschine, auch wenn sein Patentgesuch nicht bewilligt wurde. 1855 wurde bereits die erste Espressomaschine von Luigi Bezzera vorgestellt. Diese ging 1901 in Produktion und wurde von da an stetig weiterentwickelt.

Wo kann ich eine Espressomaschine kaufen?

Ob du deine Espressomaschine lieber im Internet kaufen möchtest oder auf eine persönliche Beratung im Fachgeschäft Wert legst, bleibt ganz alleine dir überlassen. Beachte jedoch, dass im Internet oftmals besonders gute Schnäppchen warten.

Wie reinige ich eine Espressomaschine?

Wenn der Espressoautomat über eine Milchaufschäumdüse verfügt, ist eine Reinigung nach jeder Nutzung vorzunehmen. Das verhindert eine Verkeimung des Systems. Dazu sollte die Dampfdüse abgewischt und mit heißem Wasserdampf durchgespült werden. Die Auffangschale und alles, was abmontiert werden kann, solltest du täglich ausbauen und säubern. Dazu zählt auch die Tassenabstellfläche und die Siebträger.

Wie kann ich meine Espressomaschine entkalken?

Die Entkalkung deiner Espressomaschine ist meist zum Glück erst ab einer Tassenanzahl von ca. 2.500 notwendig. Dies variiert jedoch auch von Maschine zu Maschine. Vollautomaten haben oft eine Entkalkungsanzeige, Siebträger Espressomaschinen leider nicht immer. Sowohl den Vorgang der Reinigung, als auch der Entkalkung ist von der Maschine abhängig. Daher entnehme bitte die Vorgehensweise der Bedienungsanleitung.

Was bedeutet PID bei einer Espressomaschine?

PID steht für proportional-integral-derivative und bezeichnet einen Reglertyp, der für die Brühtemperatur zuständig ist. Dieser Regler wird vor allem in Dualboilermaschinen verbaut.

Welche Nutzungsdauer hat eine Espressomaschine?

Du möchtest kalkulieren, ob sich die Investition in eine kostspielige Espressomaschine fürs Büro lohnt? Dann empfiehlt es sich, sich über die durchschnittliche Nutzungsdauer einer Kaffeemaschine zu informieren. Diese liegt im Schnitt bei 5 Jahren. Da es aber auch auf die Nutzungshäufigkeit und Pflege ankommt, ist dieser Wert nur als grobe Richtlinie zu betrachten.

Wer repariert Espressomaschinen?

Wenn die Siebträgermaschine oder der Vollautomat einmal den Geist aufgibt, solltest du lieber den Kundendienst des Herstellers kommen lassen. Denn je nach Defekt kann man durch eigene Reparaturversuche mehr kaputt als gut machen.

Hersteller von Espressomaschinen

zwei Gläser mit EspressoGute Espressomaschinen gibt es z.B. von Quickmill. Die Modellreihe Bezzera zeichnet sich durch seine klassische Siebträger-Technik aus. Die Espresso Bohnen können in einer separaten elektrischen Espressomühle auf den gewünschten Mahlgrad zerkleinert werden. Bei Profi-Espressomaschinen kommt als Gehäusematerial nur Edelstahl in Frage. Dieses Material lässt die Maschinen besonders edel aussehen und erleichtert die Pflege. Bei der DeLonghi ECOV handelt es sich um eine traditionelle Espressomaschine. Der Wassertank ist abnehmbar und die Maschine verfügt über eine Abschaltautomatik. Mit 900 W und 15 bar Pumpendruck kommt dieser Espressoautomat sehr souverän daher. Eine italienische Espressomaschine erhältst du von der Marke Rancilio z.B. mit der Modellreihe Silvia. Krups Espressomaschinen als Vollautomat oder Kapselmaschine zeichnen sich ebenfalls durch guten Geschmack aus. Auch Lavazza ist auf den Zug der Kapselmaschinen aufgesprungen. Wer etwas mehr ausgeben möchte, der sollte über eine ECM Espressomaschine nachdenken. Diese ist handgefertigt und kostet je nach Modell zwischen 700 und 4.300€.
Wer eine preiswerte und gute Espressomaschine sucht, wird bei den Siebträgermaschinen von Saeco fündig. Für ca. 100€ bekommst du hier ein qualitativ hochwertiges Produkt. Auch die Vollautomaten der Marke sind preislich erschwinglich. Der Hersteller Illy fällt besonders durch sein einzigartiges Design auf. Gaggia Espressomaschinen kommen in schickem Edelstahl-Look daher. Auch Gastroback, Graef und Lelit reihen sich in der Riege der Top-Hersteller ein.

Espressomaschinen bei Stiftung Warentest

Auch die Stiftung Warentest hat sich der Thematik angenommen und im November 2016 einen Espressomaschine Test mit 44 Produkten durchgeführt. Darunter sowohl Vollautomaten als auch Espressomaschinen mit Siebträger. Wie der perfekte Espresso und Cappuccino aussehen und vor allem schmecken muss, erfährst du im Espressomaschine Test. Schau doch mal rein!

Aldi und Lidl - Auch Discounter bieten Espressomaschinen an

Bei Aldi wirst du sowohl auf der Suche nach einer Siebträgermaschine als auch bei einer Kapselmaschine fündig. Wie Espressomaschinen Tests ergaben, erfordert die Bedienung des Siebträgers jedoch etwas Übung. Wenn du hingegen eine Retro Espressomaschine möchtest, wäre die Expressi K-Fee 11 unter Umständen etwas für dich. Für 70€ bekommst du hier eine solide Kapselmaschine. Der Online-Shop von Lidl, welcher sonst immer so gut bestückt ist, hat hier leider wenig Auswahl zu bieten. Eine Maschine von der Hausmarke und eine von Severin sind hier lediglich zu finden.

Wenn du dich bereits in eine Espressomaschine verliebt hast, dann Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Andernfalls haben wir hier eine Produktvorstellung von der Rancilio Silvia Espressomaschine für dich:

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