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Kondenstrockner Kaufberater

Kondenswäschetrockner - Wäsche leinenlos trocknen

Im Sommer kann man die Wäsche prima an der Wäschespinne trocknen lassen, doch was macht man in den kalten Jahreszeiten? Wer im Keller oder auf dem Dachboden keinen Platz für Wäscheleinen hat, sollte über den Kauf eines Kondensationstrockners nachdenken.
Nach dem Waschen in der Waschmaschine ist die Wäsche klatschnass und muss zunächst einmal getrocknet werden. Hier kommt der Trockner ins Spiel. Um sich über die verschiedenen Typen zu informieren, haben wir für dich eine Kondenstrockner Kaufberatung verfasst. In dieser klären wir dich über die wichtigsten Eigenschaften auf.

Wie funktionieren Kondensationstrockner und wo geht das Wasser hin?

KondenstrocknerIm Prinzip imitiert der Trockner das Wäschetrocknen auf einer Leine an der Luft. Dies funktioniert wie folgt: Luft wird von außen angesaugt, erwärmt und dann in die Trommel weitergeleitet. Durch die Bewegung der Wäsche in der Trommel gibt diese Feuchtigkeit ab und sie trocknet. Die feuchte Luft muss dann wieder aus der Trommel abgesaugt werden. Danach gelangt sie in den Kondensator, wo sie abkühlen und die aufgenommene Feuchtigkeit wieder abgeben kann. Das Kondenswasser sammelt sich in einem Behälter, der nach dem Trockenvorgang entleert werden sollte. Deshalb benötigt ein Kondenstrockner keinen Abluftschlauch. Problem bei der Sache: Das Abkühlen der Luft kostet den Trockner viel Energie. Als Vorteil ist zu nennen, das die feuchte und heiße Luft nicht in den Raum gelangt und auch nicht nach außen abgeführt werden muss, sondern im Kondensator ihre Endstation findet. Wem das permanente Ausleeren des Kondenswasserbehälters zu lästig ist, hat die Möglichkeit das kondensierte Wasser mithilfe eines Abwasserschlauchs in die Kanalisation zu befördern. Dafür ist jedoch ein dementsprechender Anschluss nötig. Das Programmende wird dir meist über ein akustisches Signal oder eine Restlaufanzeige auf dem Display deines Kondenstrockner Testsiegers angezeigt.

Es gibt einige Extrafunktionen, nach denen du Ausschau halten kannst Diese sind unter anderem:

  • Knitterschutz: Diese Funktion erspart dir das mühsame Bügeln im Nachhinein. Diese Funktion kommt immer dann zum Einsatz, wenn du die Wäsche nach dem Trockenvorgang nicht unmittelbar aus dem Gerät nimmst. Somit wird die Wäsche in regelmäßigen Abständen aufgelockert, um Knitterfalten zu vermeiden. Das Bügeleisen kann also im Schrank bleiben.

  • Startzeitvorwahl: Du hast einen Termin und keine Zeit den Trockner zu einer bestimmten Zeit manuell einzuschalten? Mit einer Startzeitvorwahl kannst du das Gerät vorbereiten und einstellen, wann das von dir gewünschte Programm starten soll.

  • Restzeitanzeige: Anstatt wartend vor dem Trockner zu stehen, verschafft dir ein kurzer Blick auf die Restzeitanzeige Klarheit über die noch verbleibende Laufzeit des von dir gewählten Programms.

  • Feuchtigkeitssensor: Dieser spezielle Sensor schützt deine Wäsche vor Übertrocknung und hilft somit Energie einzusparen. Temperatur und Laufzeit des Programms werden auf die Restfeuchte in der Wäsche angepasst.

  • Zeitprogramme: Je nach Gerät lassen sich manuell verschiedene Zeitprogramme mit Laufzeiten von 30, 60 oder 90 Minuten einstellen. Damit bist du noch flexibler in der Bedienung deines Kondenstrockners.

  • Schontrommel: Die spezielle Wabenstruktur der Trommel trägt zu einer schonenderen Trocknung deiner Wäsche bei.

  • Innenbeleuchtung: Wenn dein Trockner über eine Innenbeleuchtung verfügt, brauchst du auch bei schlechten Lichtverhältnissen keine Angst zu haben, dass du etwas in der Trommel übersiehst.

  • reversierende Trommel: Bei einer reversierenden Trommel kann diese in beide Richtungen drehen und vermeidet so, dass sich kleinere Wäschestücke in größeren verfangen.

  • AutoDry: Bestimmt die Temperatur und Laufzeit des Trocknungsprogramms anhand der Restfeuchte in der Wäsche. Das sorgt für eine besonders sanfte Anwendung und schützt vor Übertrocknung.

Die Trockner bieten meist eine Vielzahl an Trockenprogrammen, darunter:

  • bügeltrocken
  • extratrocken
  • schranktrocken uvm.

Such dir das passende Programm für deine Bedürfnisse aus. Welches Programm du für welches Material wählen solltest und wie lange diese laufen, erfährst du in unserer Wärmepumpentrockner Kaufberatung.

Was darf überhaupt in den Trockner?

Nicht alle Kleidungsstücke und Materialien sind trocknergeeignet. In der Regel befindet sich auf dem “Schildchen” in deinem Kleidungsstück ein Quadrat mit einem Kreis darin. Ist dieser leer, bedeutet das grünes Licht für den Trockner. Ein Punkt in dem Kreis weist auf schonende Trocknung hin und zwei Punkte auf normales Trommeltrocknen. Ist das Quadrat jedoch durchgestrichen, solltest du auf die Karussellfahrt im Trockner verzichten. Andernfalls können deine Lieblingsstücke Schaden nehmen. Neben Handtüchern und Bettwäsche darf mitunter auch Buntwäsche bei entsprechender Kennzeichnung in den Kondenstrockner.

Mit welchem Wäschetrockner du auf der trockenen Seite stehst

Wenn du dir diese Fragen stellst: “Was ist der richtige Trockner für mich?”, “Kondenstrockner oder Wärmepumpentrockner?” oder “Wie hoch ist der jährliche Verbrauch meines Trockners?” haben wir hier eine Übersicht für dich. Dieser Trockner-Vergleich zeigt dir die Eigenschaften, sowie Vor- und Nachteile auf.

Typ

Eigenschaften

Vorteile

Nachteile

Kondenstrockner ohne Wärmepumpe

Besitzt einen eingehenden und einen abgehenden Luftstrom. Er eignet sich für gelegentliche Nutzung.

- günstig in der Anschaffung

- kürzere Trocknungszeiten als der Wärmepumpentrockner  

- verbraucht viel Energie

- wartungsintensiv

- lauter als ein Wärmepumpentrockner

Wärmepumpentrockner

(Kondenstrockner mit Wärmepumpe)

Ist für eine regelmäßige Nutzung geeignet und besitzt lediglich einen Luftstrom.

- nur halb so hoher Energieaufwand wie beim Kondenstrockner

- leiser als Kondenstrockner

- höhere Anschaffungskosten

- wartungsintensiver als Kondenstrockner

Waschtrockner

Stellt eine Kombination aus Waschmaschine und Trockner dar. Er eignet sich für kleine Waschladungen (z.B. für Singles oder Paare).  

- platzsparend

- beide Vorgänge (waschen und trocknen in einem)

- geringe Kapazität im Verhältnis zu anderen Geräten

Ablufttrockner

Durch ein kontinuierliches Ansaugen der Raumluft entsteht Unterdruck.

- günstigste Variante

- wartungsarm

- ein Wanddurchbruch für den Abluftschlauch ist erforderlich

Kondens- und Wärmepumpentrockner sind die beiden häufigsten Trocknerarten, die in europäischen Haushalten zu finden sind. Was die Trockenzeit betrifft, schneiden die Kondensationstrockner jedoch besser ab, als die Wärmepumpentrockner. Wobei die Zeit, die zum Trocknen benötigt wird, auch immer von dem jeweiligen Gerät abhängig ist. Die Lautstärke eines Wäschetrockners hängt nicht von der Trocknerart ab, sondern von dem jeweiligen Gerät. Zu beachten ist, dass Luftschallemissionswerte über 70 dB zu laut für Bad oder Wohnräume sind. Daher sollte der Trockner in den Keller verfrachtet werden. Wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, raten wir dir von solchen lauten Trocknern ab. Dies führt auf lange Sicht nur zu Ärger mit den Nachbarn.

Toplader oder Frontlader? - Was ist der beste Kondenstrockner?

Neben der Entscheidung welche Trocknerart es sein darf, ist auch die Bauart des Gerätes eine wichtige Frage. Soll es ein Toplader oder ein Frontlader sein? Kondenstrockner Frontlader sind die Regel. Die schmalen Kondenstrockner (Toplader) passen hingegen auch selbst ein die engste Nische, während Frontlader wesentlich sperriger daherkommen. Was das Fassungsvermögen anbelangt gibt es unter den Kondenstrockner Topladern sowohl Modelle mit 5 oder 6 kg aber auch mit 7 kg oder mehr. Die von vorne zu beladenen Geräte haben meist eine Kapazität von 6-8 kg.

Nun fehlt nur noch der richtige Hersteller. In der Branche tummeln sich alte Bekannte aus dem Haushaltsgeräte Segment wie Bosch, AEG, Siemens, Miele, Beko, Bauknecht, Gorenje, Privileg oder Bomann. Top-Produkte von diesen Marken findest du selbstverständlich auch in unserem Wäschetrockner-Vergleich.

Wichtige Fragen zum Thema Kondenstrockner

Wie viel Wäsche passt in einen Kondenstrockner?

Wäsche wird aus dem Kondenstrockner geholt Die Füllmenge deines Trockners solltest du von dem Fassungsvermögen deiner Waschmaschine abhängig machen. Bedenke, dass die Angaben für die Waschmaschine für trockene Wäsche, bei  Trocknern jedoch für nasse Wäsche gelten. Das kann schnell in die Irre führen und der Trockner wird überladen. Das beobachteten auch viele Testnutzer aus Kondenstrockner Tests. In die meisten Trockner passen ca. 7-8 kg nasse Wäsche. Die Beladungsmenge ist zudem abhängig vom gewählten Programm und kann im Zweifelsfall noch einmal in der Bedienungsanleitung nachgelesen werden.

Welchen Aufstellort soll ich wählen?

Ob es nun wirklich ein Kondensationstrockner oder vielleicht doch eine andere Variante werden soll, hängt neben vielen anderen Faktoren auch zum Teil von dem Aufstellort ab. Der Ablufttrockner empfiehlt sich nur für Räume bei denen der Abluftschlauch aus dem Fenster gehangen werden kann oder wo die Möglichkeit eines Anschlusses an einen Abluftkanal besteht. Außerdem sollte der Raum gut belüftet sein, damit kein gefährlicher Unterdruck entsteht. Einen Kondenstrockner hingegen kannst du nahezu überall aufstellen, wo eine Steckdose vorhanden ist.

Besonders praktisch: Bei manchen Trocknern kannst du den Türanschlag wechseln, das sorgt für weniger Komplikationen beim Aufbau. Wenn du dich trotz allem für keinen unserer vorgestellten Trockner so richtig begeistern kannst, solltest du vielleicht doch lieber zum guten alten Wäscheständer greifen.

Wie schließe ich meinen neuen Trockner an?

Du hast dich für einen Trockner entschieden und nun geht es um die Installation. Bei einem Kondenswäschetrockner, wirst du keine größeren Schwierigkeiten dabei haben. Die wahrscheinlich einzige Hürde dürfte das Gewicht der trocknenden Großgeräte sein. Ca. 50 Kilo bringen die meist weißen Trockenhelfer auf die Waage. Steht dieser dann endlich an Ort und Stelle müssen nur noch die Transportsicherungen entfernt werden. Wichtig ist zudem, dass der Trockner gerade steht. Eine Wasserwaage kann durchaus hilfreich bei der Positionierung sein. Außerdem gilt zu beachten: Waschmaschine und Trockner sollten nicht an einer Steckdosenleiste hängen. Andernfalls kann es zur Überlastung kommen. Genauere Angaben bezüglich der Anschließung findest du in der Bedienungsanleitung bzw. kannst du die Installation auch von einem Fachmann übernehmen lassen. In unserer Wärmepumpentrockner Kaufberatung haben wir dir allerdings auch etwas ausführlicher erklärt, wie du das Gerät am besten anschließt.

Wie hoch ist der Stromverbrauch eines Kondenstrockners?

Programme eines Trockners Ein Blick auf die Energieeffizienzklasse gibt Aufschluss über die Sparsamkeit eines Gerätes. Dort wird der geschätzte jährliche Stromverbrauch angegeben und eine Klassifizierung von A+++ bis G vorgenommen. Im Idealfall solltest du dir einen Kondenstrockner mit A+++ zulegen. Bei einem Kondenstrockner rechnet man mit ca. 600 kWh im Jahr. Das ist ca. doppelt so hoch, wie der Energieverbrauch eines Wärmepumpentrockners. Daher empfiehlt es sich darauf zu achten, wie oft der Wäschetrockner im Einsatz sein soll. Bei einem unregelmäßigen Einsatz sind auch die Kosten für einen Kondenstrockner tragbar. Um die Restfeuchte der Wäsche zu senken und dem Trockner somit Arbeit zu ersparen, sollte die Schleuderdrehzahl bei deiner Waschmaschine möglichst hoch eingestellt werden.

Das Energielabel mit welchem Haushaltsgeräte bereits seit einigen Jahren versehen werden verfügt seit Herbst 2013 über eine weitere Angabe: die Kondensationseffizienzklasse. Diese Angabe besagt, wie viel Feuchtigkeit von dem Trockner an die Umgebungsluft abgegeben wird. Zudem wird berücksichtigt, wie viel der Feuchte aus der Wäsche im Endeffekt im Kondenswasserbehälter landet. Je besser die Kondensationseffizienzklasse, desto mehr Wasser landet letztendlich im Behälter. Die Klassifizierung erstreckt sich hier von A bis G.

Wer repariert Kondenstrockner?

Dein Gerät spinnt oder hat den Geist aufgegeben? Dann ist guter Rat teuer! Das Problem kann unter Umständen leicht von eigener Hand behoben werden. Wenn du handwerklich begabt bist und dir die Reparatur selbst zutraust, ist es günstiger und schneller, diese selbst vorzunehmen. Andernfalls kannst du beim Kundendienst des Herstellers anrufen und diese schicken dann einen Techniker bei dir vorbei. Je nachdem um welchen Defekt es sich handelt, fällt die Reparatur entweder unter die Garantie oder muss bei Eigenverschulden von dir getragen werden. Wenn dein Trockner noch Garantie hat, kann eine Selbstreparatur jedoch zum Erlöschen dieser beitragen.

Wie kann ich das Gerät reinigen?

Gehäuse und Trommel kannst du bei Verschmutzung mit einem feuchten Tuch und ggf. mit einem milden Haushaltsreiniger wieder zum Strahlen bringen. Der Kondenstrockner Kondensator ist ca. alle drei Monate mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Vorteil bei dieser Trocknerart ist, dass der Kondensator ausgebaut werden kann. Das ist bei einem Wärmepumpentrockner nicht der Fall. Vor dem Einsetzen muss dieser jedoch vollständig getrocknet sein. Zudem muss das Flusensieb nach jeder Benutzung geleert werden. Zur regelmäßigen Reinigung gehört auch die Ausleerung des Kondenswasserbehälters. Dieser muss je nach Volumen und Häufigkeit des Gebrauchs mal öfter oder seltener geleert werden. Die Menge des entstehenden Kondenswassers hängt zudem von der Feuchtigkeit der Wäsche ab, die in den Kondenstrockner wandert. Kondenstrockner arbeiten mit Feuchtigkeitssensoren, die regelmäßig auf mögliche Verkalkungen untersucht werden müssen. Geschieht dies nicht, kann der Trockner sich unter Umständen zu früh abschalten oder die Wäsche wird nicht richtig trocken. Weitere Hinweise zur Reinigung kannst du der Bedienungsanleitung entnehmen.

Tipp: Das Kondenswasser muss nicht weggeschüttet werden, es kann auch für den Gebrauch in deinem Dampfbügeleisen Verwendung finden.

Kondenstrockner mit und ohne Wärmepumpe bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im September 2016 insgesamt 73 Trockner getestet, davon 17 Kondenstrockner ohne Wärmepumpe und 56 mit Wärmepumpe. Die Geräte wurden hinsichtlich der Kriterien: Trocknen, Umwelteigenschaften, Handhabung und Sicherheit und Verarbeitung untersucht. Alle 17 Kondenstrockner erhielten im Bereich Umwelteigenschaften nur ein “ausreichend”. Im Bereich Trocknen sah das jedoch schon wieder ganz anders aus. Die schlechteste Wertung betrug 2,3. Vielleicht darf der Testsieger der Stiftung Warentest ja auch bald bei dir einziehen.

Wie du in unserer Kondenstrockner Kaufberatung festgestellt hast, gibt es einiges zu beachten, wenn du dir einen Kondenstrockner kaufen möchtest. Wir hoffen, unsere Tipps und Tricks konnten dir bei der Kaufentscheidung behilflich sein.

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