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Wir haben Kundenbewertungen zu 313 Holzkohlegrills ausgewertet: Das sind die Besten

Holzkohlegrill Kaufberater

Holzkohlegrill - Grillen mit Flair

Die ersten warmen Tage kommen und prompt wird er ausgepackt - der Holzkohlegrill. Wenn die Grillsaison eröffnet wird, darf er in keinem Fall fehlen. Wenn du diesen praktischen Klassiker unter den Grills noch nicht dein eigen nennen kannst, hast du in unserem Holzkohlegrill-Vergleich die Gelegenheit alles Wissenswerte über ihn herauszufinden. Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf deines nächsten Grills achten musst.

Wie funktioniert ein Holzkohlegrill?

Holzkohle anzünden - Die wichtigsten Tipps und Tricks

Fleisch wird auf den Grill aufgelegt Du hast dich für ein Modell entschieden und dieses zusammengebaut. Nun soll es ans Grillen gehen. Zunächst einmal brauchst du einen Sack mit Holzkohle oder Briketts. Die verschiedenen Brennmaterialien wirken sich unterschiedlich auf die Dauer der Anglühphase und das Aroma aus, welches während des Grillens entsteht. Holzkohle glüht schneller an, hält dafür aber auch kürzer die Wärme. Bei Grillbriketts ist genau das Gegenteil der Fall. Wenn du beide Eigenschaften nutzen möchtest, kannst du auch den Inhalt der Feuerschale mischen. Das Aroma wiederum ist bei Verwendung der Holzkohle deutlich ausgeprägter. Doch egal wofür du dich entscheidest, die Kohle bzw. die Briketts sollten in der Feuerschale aufgetürmt werden, so lassen sie sich leichter entzünden. Bei der Frage: Wie viel Holzkohle brauche ich? kommt es immer auf die Größe des Grills und die Menge an Grillgut an, die darauf Platz finden soll. Generell sollte es aber so viel wie nötig, so wenig wie möglich sein. Ein späteres Nachlegen der Kohle ist immer ärgerlich, da es dann wieder eine Weile dauert, bis diese durchgezogen ist. Die Kohle muss so lange durchglühen, bis keine offene Flamme mehr sichtbar ist, sondern nur noch Glut. Ist die Kohle mit einer weißen Ascheschicht überzogen, weißt du: Es ist Zeit das Essen aufzulegen.

Tipp: Wenn du zu einem Grillanzünder greifen willst, ist einer aus Holz zu empfehlen. Dieser enthält keine Chemikalien. Alternativ kannst du auch einen in Stücke gerissenen Eierkarton verwenden. Der Grillanzünder hilft, dass die Kohlen schneller angefeuert werden.

Achtung: Auf keinen Fall Spiritus in die Flammen schütten, denn sonst kann es zu gefährlichen Stichflammen kommen. Auch die Benutzung eines Föhns ist nicht ratsam, dieser kann kaputt gehen. Außerdem werden damit nur die äußeren Kohlen zum Glühen gebracht.

Warum muss es ein Holzkohlegrill sein?

Die Kohle macht´s - Das gewisse Aroma beim Grillen

Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Grills. Grundlegend unterscheidet man zwischen Holzkohlegrill, Gasgrill und Elektrogrill. Beim Gasgrill musst du dir nicht die Hände schmutzig machen, brauchst aber eine Gasflasche um diesen in Betrieb zu nehmen. Beim Elektrogrill hingegen ist ein Stromanschluss erforderlich. So wird z.B. der Tischgrill oftmals mit Strom aus der Dose betrieben. Ein Holzkohlegrill braucht weder Strom noch Gas, sondern lediglich Holzkohle. Ein Grill dieser Art hat nicht nur ein Gewand, er kann als Schwenkgrill, Grillwagen, Smoker Grill, Säulengrill, Rundgrill oder Kugelgrill daherkommen.
Wie du merkst, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten einen Kohlegrill stilgerecht auf deiner Terrasse oder dem Balkon zu platzieren. Doch sie alle haben eins gemeinsam: das geliebte und hochgeschätzte Raucharoma, welches beim Grillen mit Holzkohle freigesetzt wird. Um ein gutes Aroma hinzubekommen, müssen jedoch ein paar Richtlinien eingehalten werden. Dazu zählt, auch kein Holz, Äste oder ähnliches zum Anfeuern des Grills zu verwenden.

Was ist besser - Holzkohlegrill oder Gasgrill?

Im Großen und Ganzen gibt es zwei Lager: Die “Holzkohleanhänger” und die “Gasgrillfreunde”. Jeder glaubt, dass “sein Grill” der bessere ist - doch welcher Grill verspricht nun wirklich das gelungenere Resultat? Wir haben einmal näher hingeschaut und dir die Vor- und Nachteile zusammengetragen.

Typ

Holzkohlegrill

Gasgrill

Vorteile

  • rauchiges Grillaroma
  • typisches Grillmuster auf dem Grillgut
  • preiswertere Produkte z.B. für den Gelegenheits-Griller
  • Grillfeeling kommt auf
  • in der Regel einfach aufzubauen
  • innerhalb weniger Minuten ist das Grillgut fertig
  • einfacher zu reinigen
  • mehrere Heizstufen

Nachteile

  • Holzkohle wird benötigt
  • man macht sich schneller schmutzig
  • das Anfeuern kann eine ganze Weile in Anspruch nehmen
  • Hitze ist nicht regulierbar
  • teurer in der Anschaffung
  • eine Gasflasche wird benötigt
  • komplizierterer Aufbau

Letztendlich ist es Geschmackssache, für welchen Grill du dich entscheidest. Beide haben, wie du der Tabelle entnehmen kannst, ihre Vor- und Nachteile. Als Gasgrill hat sich der Grillchef von Landmann etabliert. Wenn du einen günstigen Holzkohle-Grillbegleiter suchst, ist der Landmann Portago vielleicht das richtige für dich - dieser ist schon ab 10€ zu haben. Wem beide Varianten zu heikel sind, der sollte sich vielleicht lieber nach einem elektrischen Grill umsehen - dieser bedarf jedoch einer Steckdose.

Kugelgrill, Säulengrill und Co. - Welcher Grilltyp bist du?

Der richtige Grill für jede Gelegenheit

Welcher der richtige Grill für dich ist, hängt auch immer stark von deinen Ansprüchen und dem Einsatzgebiet ab.

  • Dreibein-Grill: Dieser bietet sich besonders für eine große Runde an. Dort findet viel Grillgut auf dem Rost Platz und die Höhe dieses kann beliebig verändert werden.
  • Kugelgrill: Optimal geeignet fürs Camping! Dieser niedrige, tragbare Campinggrill kann leicht im Gepäck verstaut werden.
  • Ein Einweggrill mag zwar für das spontane Grillen verlockend sein, bringt jedoch meist keine berauschenden Ergebnisse zutage und er produziert zudem viel Müll. Daher lieber zu einem kleinen Kugelgrill greifen, der kann auch einfach transportiert werden.
  • Holzkohle-Tischgrills überzeugen ebenfalls durch ihre flexible Einsatzweise - Die Mobilität des Grills spielt also eine nicht unerhebliche Rolle. Schwere und große Holzkohlegrills lassen sich nicht mal soeben verschieben.
  • Ein Schwenkgrill ist auf vielen öffentlichen Plätzen, wie an Grillhütten fest verbaut. Wenn du häufig grillst, kann aber auch ein eingemauerter Grill als Grillstation sinnvoll sein. Dieser lässt sich mitunter schön in das Ambiente integrieren. Ein Gartengrillkamin von Buschbeck wird mit Holz angefeuert und macht sich ebenfalls gut zum Grillen.

Häufig kommt ein Edelstahlgrill zum Einsatz. Dieser lässt sich besonders gut und einfach reinigen. Keramik und Stahl sind ebenfalls Materialien aus denen gute Grills gefertigt werden. Wenn du einen Holzkohlegrill mit Aktivbelüftung suchst, bist du mit der Tischgrill-Variante gut bedient. Der LotusGrill macht eine besonders gute Figur auf der Terrasse oder dem Balkon. Zudem handelt es sich bei dem Modell um einen Holzkohlegrill ohne Rauch, da der Behälter, in welchem sich die Holzkohle befindet, mit einem Deckel verschlossen ist.
Ein Grill mit Deckel nutzt die durch die Glut entstehende Hitze zur Garung der Lebensmittel. Dieses Verfahren macht sich auch ein Smoker Grill zunutze. Durch den Deckel vermeidest du auch, dass deine Nachbarn eingeräuchert werden. Der Smoker räuchert die Lebensmittel schonend und verleiht ihnen das gewisse Aroma.
Dein Holzkohlegrill-Testsieger sollte in jedem Fall eine Ablagefläche mitbringen. Auf dieser kann der Teller mit dem Fleisch platziert werden. Auch eine Aufhängemöglichkeit für Grillzange und Drahtbürste ist von Vorteil. Wenn dein Grill über Rollen verfügt, kannst du diesen auch ganz einfach von A nach B bewegen. Ein fahrbarer Grill bietet sich dann besonders an, wenn das Eigengewicht des Geräts hoch ist.

Achtung: Ein Holzkohle-Tischgrill sollte lediglich im Freien betrieben werden, da drinnen eine Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungsgefahr droht.

Was darf auf den Grill?

gegrilltes Gemüse Der Grill ist heiß und das Gargut kann aufgelegt werden. Neben den Klassikern Steak, Würstchen und Grillkäse kann auch zu Gemüse gegriffen werden. Für dieses solltest du allerdings besser eine Grillschale verwenden, damit es nicht zu heiß wird. Das Einpacken in Alufolie funktioniert ebenso gut. Egal ob Maiskolben, Paprika, Zucchini oder Pilze, mit etwas Gewürzen oder Kräuterbutter verfeinert, schmeckt Gemüse vom Grill mindestens genauso gut wie Fleisch. Selbstverständlich kannst du auch Fisch auf den Grill legen. Für diesen gibt es meist ein spezielles Gitter, in dass der komplette Fisch gelegt wird. Das Fischgitter erleichtert das Wenden und sorgt dafür, dass er nicht auseinanderfällt. Um herauszufinden, ob das Fleisch schon durch ist, können Sie ein Grillthermometer benutzen. 

Achtung: Laut verschiedener Holzkohlegrill Tests empfiehlt sich gepökeltes Fleisch wie Leberkäse und Kassler nicht zum Grillen. Diese Fleischsorten enthalten Nitrit, welches bei hohen Temperaturen gesundheitsschädlich wirken kann. Fett und Marinade sollten außerdem nicht in die Glut tropfen, da dies ebenfalls gesundheitsschädliche Stoffe freisetzt.
Die Lösung: Räucherkammern oder feuerfeste Schalen, die mit Wasser gefüllt unter dem Gargut platziert werden - das Fett kann dort hinein tropfen. Dieses Prinzip nennt man auch indirektes Grillen, weil das Grillgut nicht direkt über den heißen Kohlen liegt. Nachteilig ist hierbei, dass das Fleisch langsamer gegrillt wird, dafür aber auch schonender und gesünder.

Du grillst gerne, hast aber noch nicht den richtigen Dreh raus? Wie wäre es mit einem Grillseminar? Dort lernst du wie das Grillen funktioniert und was es alles zu beachten gilt, um das perfekte Steak oder eine leckere Wurst auf den Teller zu zaubern.

Holzkohlegrill reinigen - so einfach geht'sFleisch auf dem Grill

Das Schlemmen ist vorbei und zurück bleibt ein verkrusteter und verschmutzter Grill. Wenn du im Vorfeld mitgedacht hast, fällt die Reinigung deutlich einfacher aus. Nachdem das Grillgut den Grillrost verlassen hat, kann dieses nämlich “freigebrannt” werden. Dazu wird der Rost so niedrig wie möglich über den noch glimmenden Kohlen platziert. Danach kann der heiße Rost mit einer Drahtbürste von Resten und Ruß befreit werden. Eine Alternative ist das Einwickeln in feuchtes Zeitungspapier. Anschließend wird der Rost dann mit Schwamm und Spülmittel geschrubbt. Je nach Maßen und Material kann der Rost auch in den Geschirrspüler wandern. Wenn du härtere Geschütze auffahren möchtest, kannst du auch zu Backofenreiniger oder Grillrost-Reiniger greifen.
Nachdem der Rost nun wieder blitzt, muss die Asche aus der Feuerschale entfernt werden. Das sollte zeitnah erfolgen, da diese Feuchtigkeit anzieht, was wiederum zu Rostbildung führen kann. Am einfachsten geht die Entfernung mit einem Aschesauger oder ganz klassisch mit Handfeger und Schaufel. Mit etwas lauwarmem Wasser, Spülmittel und einem Spültuch bringst du deinen Grill dann im Nu wieder zum Strahlen.

Grillhersteller - Die Qual der Wahl

Bekannt und beliebt sind vor allem Weber Grills. Die Modelle gehen jedoch meist ganz schön ins Geld. Ab 150€ bekommst du einen Holzkohlegrill von Weber. Die Preise gehen hoch bis 1400€ für einen BBQ Grill der Marke. Ein ebenfalls beliebtes Produkt ist der Toronto Holzkohlegrill aus dem Hause Tepro. Dabei handelt es sich um einen Grillwagen mit abklappbaren Seitenablagen.
Von der Marke Dancook gibt es sowohl preiswerte Grills für den schmalen Geldbeutel, als auch etwas teurere Ausführungen. Monolith Grills bestehen aus Keramik und lassen sich rollen, es handelt sich also um einen Grillwagen. Der Grill wird mit einem Deckel verschlossen und verfügt je nach Modell über Ablageflächen an den Seiten. Die Kugelgrills von Rösle sind eher im mittleren Preissegment angesiedelt. Den Klassiker Standgrill erhältst du von El Fuego oder Barbecook. Wenn du hingegen ein Fan von Trichtergrills bist, wirst du vielleicht mit einem Thüros Grill deinen Holzkohlegrill-Testsieger finden.

Holzkohlegrill bei Lidl und Aldi

Auch Discounter wie Lidl haben die beliebten und vielseitigen Grills im Angebot. Egal ob Kugelgrill, Säulengrill oder Schwenkgrill, im Online-Shop von Lidl findest du eine große Auswahl verschiedener Modelle. Aldi hatte im März 2017 einen BBQ-Holzkohlegrill mit aktiver Belüftung (also als Tischgrill) für 50€ im Angebot. Dieser kommt dem “LotusGrill” vom Aussehen sehr nahe. Nachteil ist aber auch hier die relativ kleine Grillfläche.

Wir hoffen, du hast mithilfe unseres Holzkohlegrill-Vergleichs deinen Testsieger gefunden. Wenn du dir noch unsicher bist, schau doch einmal in die Bewertungen aus unserem Holzkohlegrill Kunden-Test.

Wie du am besten deinen Grill zum Glühen bringst, siehst du hier:

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